Oberlidkorrektur

Gründe

Hängende Augenlider, auch „Schlupflider“, sind meist ein Prozess, der mit zunehmenden Lebensjahren auftritt. Die Haut erschlafft, kleine, „herabhängende“ Fettpölsterchen über dem Auge lassen das Gesicht müde, fahl und traurig wirken. Auswirkungen von intensiver UV-Strahlung und vererbte Faktoren können diesen Effekt verstärken. Im Extremfall führen „hängende Lider“ sogar zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes, des Sehvermögens und der ausgewogenen Flüssigkeitsversorgung des Auges.

Behandlungsmethoden

Oberlidkorrekturen werden häufig gemeinsam mit anderen Eingriffen (z.B. Unterlidkorrektur, Facelifting, Stirnlifting, Laserbehandlung oder Peeling) durchgeführt. Üblicherweise wird – unter lokaler Betäubung – ein Hautschnitt am Oberlid gemacht. Dann werden überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt, gelegentlich wird auch der Augenschließmuskel mit gestrafft. Abschließend wird die Haut mit einer feinen Naht in der natürlichen Hautfalte des Oberlids wieder geschlossen. Der Eingriff dauert üblicherweise nicht länger als eine Stunde. Die Operation kann jedoch – bei Mehrfacheingriffen oder sonstigen Indikationen – auch unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Ergebnisse

Sind die Folgen einer erfolgreichen Operation erst einmal abgeklungen, hat das Gesicht einen wesentlich jüngeren, frischeren und vitaleren Ausdruck. Ein positives Ergebnis hält meist viele Jahre an, da die Entfernung des Fettgewebes dauerhaft ist. Fältchen können sich jedoch natürlich erneut bilden.

Dauer der Beeinträchtigung

Nach 3-5 Tagen werden die Nähte entfernt. Schwellungen und Blaufärbungen ebenso wie eine leichte Lichtempfindlichkeit als Folge des Eingriffes verschwinden meist nach 7-10 Tagen. Wichtig ist, dass die Patienten in dieser Zeit keine schweren Lasten heben und Tätigkeiten, die die Augen anstrengen oder reizen, (Fernsehen, Lesen, am PC arbeiten, sonnenbaden …) vermeiden.

Risiken

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen Risiken von Unverträglichkeit, Überempfindlichkeit, Narkoseschäden, Nervenverletzungen und Wundheilungsstörungen. Im gemeinsamen Beratungsgespräch werden alle Fragen diesbezüglich ausführlich besprochen und beantwortet.